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AHA!

02.12.2009
  
  
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Um die Energie der Sonne zu nutzen, muss man seine Badewanne nicht nach draussen stellen! (Bild: Shutterstock)
Um die Energie der Sonne zu nutzen, muss man seine Badewanne nicht nach draussen stellen! (Bild: Shutterstock)

WIE KOMMT DIE SONNE IN MEIN BADEWASSER?

Über die Solarzellen auf dem Dach wird Energie eingefangen, mit dem das Badewannenwasser aufgeheizt werden kann.

Die Sonne ist DIE Energiequelle unseres Planeten. Sie lässt Pflanzen wachsen, ernährt Tier und Mensch, beeinflusst die Wasserkreisläufe der Erde und heizt unsere Atmosphäre. Leben, so wie wir es kennen, wäre ohne Sonne nicht möglich. Sonnenenergie kann aber noch mehr: Sie hilft uns Strom zu erzeugen. Es gibt sogar schon Häuser, die fast nur noch mit Sonnenenergie betrieben werden.


Ein Solarhaus, das fast nur durch Sonnenenergie betrieben wird (Bild: Flickr)

Elektro- und Energie-Ingenieure beschäftigen sich mit Solarenergie-Technik. Ihre Aufgabe ist es, die Energien der Natur optimal zu nutzen, ohne dass Energiegewinnung und -nutzung für Menschen und Natur schädlich sind.

Keine Umweltbelastung, fast keine Stromkosten

Die Solarenergie-Technik wird für Solarhäuser verwendet. Sie sind perfekt an die Sonne angepasst. Vor allem im Sommer sind die Stromkosten stark minimiert. Ein Solarhaus ist also nicht nur sehr energiesparend, sondern auch kostensparend. Leider sind Solarhäuser heute noch sehr teuer. Aber wenn sich das System bewährt und mehr Menschen so ein Haus kaufen, könnte sich das in Zukunft ändern.

Passive Solarenergie – Die Sonne als Natur-Leuchte

Man unterscheidet bei einem Solarhaus zwischen passiver und aktiver Solarenergie. Passiv heisst, dass die Solarenergie ohne mechanische Mittel genutzt wird. Zum Beispiel haben Solarhäuser spezielle beschichtete Wände, die zur Sonne ausgerichtet sind und im Winter die Sonnenwärme im Haus speichern können. Zu passiver Solarenergie gehört auch die optimale Nutzung der Sonne als Lichtquelle, was man mit möglichst grossen Fenstern erreicht.

Eine thermische Solaranlage sorgt dafür, dass Wasser direkt von der Sonne aufgeheizt wird. Das Wasser fliesst dabei durch einen lichtabsorbierenden Tank, der meistens auf dem Hausdach installiert ist und die Sonnenwärme aufnimmt. Das warme Wasser eignet sich dann zum Beispiel als Heizungs- oder Badewasser.

Aktive Solarenergie – Die Sonne als Stromquelle

Aktive Solarenergie heisst, dass die Sonne mittels mechanischen Sonnenkollektoren die Sonnenenergie „einfängt“. Eine Solaranlage mit Sonnenkollektoren wandelt die Energie der Sonne, also Licht oder Wärme, in Strom um. Man nennt das Photovoltaik. Die Anlage ist gegen die Sonne gerichtet und hat eine große Oberfläche mit einer Antireflex-Beschichtung. Die Beschichtung bewirkt, dass das Licht nicht reflektiert, also nicht zurückgeworfen, sondern optimal genutzt wird. Darunter befindet sich eine Schicht aus vielen Solarzellen. Die Zellen sind etwa 10 mal 10 cm gross und leiten die Sonnenenergie an einen Stromspeicher weiter. Die Anlage ist meistens auf dem Dach installiert.

Wegen des Klimawandels ist das Interesse an Solarenergie in der letzten Zeit stark gestiegen. Auch die Nachfrage nach anderen alternativen Energien wie die Wind-, die Wasser- oder Bio-Energie ist gestiegen. Energie- und Elektro-Ingenieure haben in der Zukunft also alle Hände voll zu tun.


Ein Photovoltaik-Kraftwerk erzeugt gleich für mehrere Haushalte Strom (Bild: Shutterstock)

Quelle: SimplyScience Redaktion