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Podestplatz für die Schweiz am "Grand Prix Chimique" für Lernende und Auszubildende

24.11.2011
  
  
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Remo Roth während einer Wettbewerbsaufgabe, beobachtet von einem Jurymitglied (Bild: aprentas).
Remo Roth während einer Wettbewerbsaufgabe, beobachtet von einem Jurymitglied (Bild: aprentas).

Der Grand Prix Chimique gilt als der renommierteste internationale Wettbewerb für alle, die in einem chemischen Laborberuf ausgebildet werden oder am Anfang ihrer Berufstätigkeit stehen. Dort können sie ihr praktisches Können zeigen, indem sie im Labor Aufgaben aus der analytischen und präparativen Chemie lösen.


Daniel Moser und Remo Roth sind im dritten Lehrjahr bei Novartis als Laboranten EFZ, Fachrichtung Chemie. Im September 2011 sind sie, begleitet von zwei Betreuern von aprentas, am internationalen Chemiewettbewerb „Grand Prix Chimique“ im österreichischen Dornbirn für die Schweiz angetreten. Mit Erfolg: In der Länderwertung erreichte die Schweiz, hinter Deutschland und Ungarn, den beeindruckenden dritten Platz.


Die Schweizer Delegation in Dornbirn (v.l.n.r.): Urban Kuster (Ausbilder bei aprentas, und Jurymitglied), Daniel Moser, Remo Roth und Robert Gasser (Berufsfachschullehrer bei aprentas und Mentor). Bild: aprentas.

Den Grand Prix Chimique gibt es seit 1993, und er findet alle zwei Jahre statt. Jedes Land stellt zwei Teilnehmende, die entweder noch in der Ausbildung zu einem Chemieberuf sind oder diese unlängst abgeschlossen haben. Zwei Betreuungspersonen begleiten sie; eine wirkt als Mentor und die andere als Juror für Kandidaten anderer Länder mit.

Der Wettbewerb dauerte zwei Tage und umfasste eine analytische und eine synthetische Aufgabe im Labor. Dieses Jahr nahmen zwanzig Kandidatinnen und Kandidaten aus zehn Ländern teil. Die Schweiz war zum ersten Mal dabei. Die beiden Lernenden waren nicht nur die Jüngsten am diesjährigen Wettbewerb, sondern auch die einzigen, die ihre Grundausbildung noch nicht abgeschlossen hatten. Viele der anderen Teilnehmenden waren in einer Ausbildung auf der tertiären Bildungsstufe. Ihren Erfolg führt die Schweizer Delegation nicht zuletzt auf ihre Ausbildung zurück, bei der Theorie und Praxis stark vernetzt sind. Die beiden Siegerinnen in der Einzelwertung waren übrigens zwei junge Frauen aus Deutschland, die ihre Berufsausbildung nach einem ähnlichen Modell absolviert haben.


Daniel Moser beim Bearbeiten einer Wettbewerbsaufgabe. Auch unter dem kritischen Blick der Jury muss man sich konzentrieren und sorgfältig arbeiten können! Bild: aprentas.

Quelle: aprentas