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Krebszellen: Gefrässig und oft tödlich

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Krebszellen teilen sich unkontrolliert und verdrängen so das umliegende Gewebe (Bild: F. Hoffmann-La Roche AG).
Krebszellen teilen sich unkontrolliert und verdrängen so das umliegende Gewebe (Bild: F. Hoffmann-La Roche AG).

Krebs gehört noch immer zu den häufigsten Todesursachen. Unkontrollierbare Zellen beginnen, einen Tumor zu bilden und gesundes Gewebe zu verdrängen. Noch immer sind nicht alle Krebsarten heilbar.


Unter einem Tumor wird ein Gewebe verstanden, das unkontrollierbar wächst. Es gibt gutartige und bösartige, letztere werden als Krebs bezeichnet.

Viele Ursachen für Krebs

Die Ursachen von Krebs können verschiedene sein. Ein ungesunder Lebensstil mit viel fetthaltiger Nahrung, Tabak- oder Alkoholgenuss können gewisse Krebsarten begünstigen. Gewisse Personen sind auch erblich vorbelastet. So wurde für Brustkrebs unterdessen ein Gen gefunden, dass Brustkrebs auslösen kann, wenn es defekt ist.

Bei einer Krebserkrankung teilen sich Zellen unkontrolliert immer weiter, sodass ein Geschwulst – ein Tumor - entsteht. Dieses kann umliegende Gewebe zerstören, indem es beispielsweise Blut und Nährstoffe abzieht. Über das Blut- oder Lymphsystem können sich Krebszellen im Körper verbreiten und an anderen Körperstellen wieder zu Tumoren - so genannten Metastasen – auswachsen.

Frühzeitige Erkennung rettet Leben

Krebs ist bei jedem achten Todesfall die Ursache. Im Jahr 2007 starben in der Schweiz ungefähr 2000 Männer an Lungenkrebs, das sind fast sieben Tote pro Tag!

Dank neuen Diagnoseverfahren ist es aber möglich, viele Krebserkrankungen früh zu erkennen und so möglichst gut zu behandeln. Ungefähr ein Drittel der 10 Millionen weltweit neu diagnostizieren Krebserkrankungen könnten verhindert werden, wenn sie frühzeitig erkannt werden, ein weitere Drittel könnte erfolgreich behandelt werden.

Viele Heilungsmöglichkeiten

Krebserkrankungen haben die besten Heilungschancen, wenn sie möglichst früh entdeckt werden. Dann kann der Tumor beispielsweise mit einer Operation entfernt oder bestrahlt werden, um die Krebszellen abzutöten. Bei der Chemotherapie wird das Wachstum der Tumorzellen mit verschiedenen Medikamenten verlangsamt und die Zellen schliesslich abgetötet.

Welche Therapie gewählt wird, hängt davon ab, wo sich der Tumor befindet, wie gross er bereits ist und ob er bereits Ableger – sogenannte Metastasen – im Körper gebildet hat. Krebs ist eine Krankheit, die bei jedem Menschen eine andere Therapie verlangt. Deshalb investiert die Forschung viel Geld und Zeit, um noch bessere Therapien zu finden.

Im Biotech Lerncenter der Interpharma kannst Du nachlesen, wie ein neues Krebsmedikament entwickelt wird.

Quelle: Jugend und Wirtschaft, Health Kiosk Roche