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Gentechnik: ein zusätzliches Instrument in der Pflanzenzucht

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Der vitaminreiche
Der vitaminreiche "Goldene Reis" wurde mit Hilfe der Gentechnik gezüchtet (Bild: Syngenta)

Die Gentechnik hat in jüngster Zeit in der Pflanzenzucht neue Möglichkeiten eröffnet. Ein bekanntes Beispiel ist das Einpflanzen eines Gens in eine Maispflanze, das sie gegen einen berüchtigten Schädling, den Maiszünsler, schützt.


Reis ist zudem das Grundnahrungsmittel für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Bei verschiedenen Sorten wurden deshalb auch hier Gene eingebaut, die den Reis gegen Virus-Krankheiten schützen oder die ihren Gehalt an bestimmten Vitaminen erhöhen.

Die Forschung hofft ausserdem, Gene zu finden, die es Reis und anderen Pflanzen erlauben längere Trockenperioden zu überstehen oder natürlich vorkommenden, aber giftigen Mineralien zu trotzen. Damit könnte Kulturland von schlechter Qualität in Gegenden mit wenig Niederschlag besser genutzt werden.

Nutzen und Risiken der Gentechnik müssen und werden auch sorgfältig gegeneinander abgewogen. Ein verantwortungsbewusster Einsatz der Gentechnik kann aber einen wertvollen Beitrag zur Pflanzenzüchtung und damit auch zum Pflanzenschutz leisten.

Quelle: Syngenta