sprache FAQ/Hilfe| RSS-Feed| Twitter| Facebook| Flickr| YouTube|  

Aktuelles
Stories Dossiers AHA!-Fragen

Pflanzenschutz für sichere Ernten

<    

Viele Schädlinge bedrohen die landwirtschaftliche Produktion (Bild: Syngenta)
Viele Schädlinge bedrohen die landwirtschaftliche Produktion (Bild: Syngenta)

Es gibt viele zuverlässige Methoden, die Erträge zu verbessern: beispielsweise verbesserte Pflanzensorten und Kultivierungstechniken oder die korrekte Anwendung von Bewässerung, Düngung und Pflanzenschutzmitteln.


Bei Reis, Kartoffeln oder Weizen, aber auch bei Soja, Kaffee und anderen Nutzpflanzen geht ein Grossteil der Ernte durch Pilzkrankheiten, Schädlinge oder Unkräuter verloren. Die Wissenschaft schätzt, dass die wichtigsten Nutzpflanzen weltweit von etwa 10 000 Schädlingen, 250 Virenarten, 1800 Unkrautarten und 8000 schädlichen Pilzen bedroht werden. Der Pflanzenschutz ist hier nur eine aus einer ganzen Palette an Methoden, um die landwirtschftlichen Erträge zu steigern und zu sichern. Mit zunehmenden Erträgen wird er dabei immer mehr an Bedeutung gewinnen, denn ohne ausreichenden Pflanzenschutz wird die Landwirtschaft den Bedarf an Lebensmitteln und pflanzlichen Fasern nicht befriedigen können.

Ein Blick in die Geschichte

Seit den Anfängen der Landwirtschaft vor tausenden von Jahren waren Bauern immer bestebt, ihre Felder zu schützen. Sie entfernten Unkraut von Hand oder mit der Hacke, stellten Fallen gegen Nager auf und verscheuchten die Vögel mittels Vogescheuchen und Rasseln.

Auch Getreide muss vor Ernteverlusten geschützt werden. (Bild: Syngenta)

Oft konnte die Menschheit allerdings nur mit Entsetzen zusehen, wie ihre ganzen Ernten durch Heuschrecken oder Pilze vernichtet wurden. Selbst Westeuropa wurde bis weit ins 19. Jahrhundert immer wieder von Hungersnöten heimgesucht. Seither hat der wissenschaftliche Fortschritt den Weg zu einem wirksamen Pflanzenschutz geebnet. Es gibt noch viele Probleme, aber die Menschheit besitzt jetzt auch zahlreiche Mittel, um eine ausreichende Ernährung von Mensch und Tier zu gewährleisten.

Für die Menschen in den modernen Industrienationen ist eine ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln eine Selbstverständlichkeit. Dabei wird oft übersehen, dass die Landwirte beträchtliche Vorkehrungen treffen müssen, um jedes Jahr die Ernte sicher einbringen zu können. Nur so kann eine immer kleiner werdende Zahl von Produzenten die wachsende Bevölkerung ernähren.

Pflanzen brauchen Schutz

In vielen Entwicklungsländern sieht man im Pflanzenschutz eine unabdingbare Notwendigkeit im Kampf, die rapide wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. In den Industrienationen sieht sich die Landwirtschaft und vor allem der Pflanzenschutz oft im Kreuzfeuer der Kritik. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben sich daran gewöhnt, zu jeder Jahreszeit eine enorme Vielfalt an Nahrungsmitteln kaufen zu können.

Wirksamer Pflanzenschutz benötigt viel Forschungs- und Entwicklungsarbeit. (Bild: Syngenta)

Gleichzeitig steigt auch die Nachfrage nach Bioprodukten. Die meisten Konsumentinnen und Konsumenten meinen, das heisse, diese „vollkommen gesunden“ Nahrungsmittel seien nie mit chemischen Pflanzenschutzmitteln in Berührung gekommen. Dabei übersieht man, welche gewaltigen Herausforderungen die Menschheit meistern muss, wenn sie die Weltbevökerung in den kommenden Jahrzehnten ernähren will.

Die Bauern können die steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Futternmitteln oder erneuerbaren Rohstoffen nur befriedigen, wenn sie moderne Methoden des Pflanzenschutzes anwenden.

Quelle: Syngenta