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Rahmenbedingungen für die Schweizer Landwirtschaft

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Eine erfolgreiche und nachhaltige Landwirtschaft erfordert viele Entscheidungen (Bild: Syngenta)
Eine erfolgreiche und nachhaltige Landwirtschaft erfordert viele Entscheidungen (Bild: Syngenta)

Die Schweizer Bevölkerung möchte eine marktgerechte und ökologisch produzierende Landwirtschaft. In einer Volksabstimmung im Jahr 1996 sprach sich eine klare Mehrheit für einen neuen Landwirtschaftsartikel in der Schweizer Verfassung aus. Sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln, Erhaltung der Lebensgrundlagen, Landschaftspflege und dezentrale Besiedlung sind die vielfältigen oder multifunktionalen Aufgaben der Landwirtschaft in der Schweiz.


Heute müssen sich die Landwirte in der Schweiz vermehrt dem Markt stellen. Preis- und Absatzgarantien gehören der Vergangenheit an. Auch der Schutz vor der internationalen Konkurrenz wird zunehmend geringer, und es ist für die Schweizer Landwirtschaft eine grosse Herausforderung die Marktanteile zu halten. Bereits heute werden etwa 40 Prozent der Nahrungsmittel importiert.

Das Umfeld ist für die Landwirtschaft in der Schweiz schwierig: Die Kosten sind hoch, der Konkurrenzdruck aus dem Ausland nimmt zu und die Produktionsbedingungen setzen einer rationellen Bewirtschaftung Grenzen.

Eckpfeiler der Schweizer Agrapolitik sind die sogenannten Direktzahlungen zur Abgeltung der gemeinwirtschaftlichen und ökologischen Leistungen der Landwirtschaft. Im Gegensatz zu den Nahrungsmitteln ist die Landschaft aber kein handelbares Gut, das an einem beliebigen Ort eingekauft werden kann. Die Bäuerinnen und Bauern pflegen die Landschaft an ihrem Produktionstandort und der Staat entschädigt ihre Arbeit mit Direktzahlungen.

Quelle: Syngenta