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RNA



In der RNA, der Ribonucleinsäure, ist in der Zusammensetzung der DNA sehr ähnlich. Auch die RNA enthält Erbinformation.

DNA ist stabiler als RNA. Deshalb ist unsere Erbinformation als DNA (und nicht RNA) im Zellkern gespeichert. Um ein Protein herzustellen wird die DNA in RNA umgewandelt. So können einzelne Abschnitte der langen, zusammenhängenden DNA abgelesen und in einzelne Proteine (Eiweisse) übersetzt werden. Die Maschinerie der Zelle liest die Erbinformation von der RNA ab und baut nach diesen Vorgaben das Protein zusammen.

DNA und RNA bestehen aus Zuckermolekülen und vier Basen. Durch die Abfolge dieser vier Basen wird festgelegt, wie ein Protein zusammengebaut werden soll. Die DNA enthält die Basen Adenosin, Thymidin, Cytidin und Guanidin. Der Unterschied zur RNA: In der RNA ist statt der Base Thymidin die Base Uracil enthalten. Uracil ist viel anfälliger für Umwelteinflüsse, die sie chemisch verändern können. Das macht RNA weniger stabil als DNA.

Manche Viren wie der Grippevirus enthalten RNA als Erbinformation. Für die Viren ein Vorteil. Die labilere RNA kann sich schneller verändern. Es entstehen neue Virusvarianten, die besser an die Umweltbedingungen angepasst sind.

Die Erbinformation in RNA-Form zu speichern wäre für uns Menschen ein Nachteil. Denn zu viele Veränderungen können bei einem so komplexen Lebewesen schnell zu Störungen führen.