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Karin Senggen (18), in der Lehre zur Laborantin Fachrichtung Chemie

Bild: Lonza
Bild: Lonza

Die Arbeit im Labor ist meine Welt: Das sorgfältige Hantieren mit hochempfindlichen Geräten, das Abmessen und Mischen der Chemikalien und das Kreieren neuer Substanzen. Das ist jeden Tag spannend.














In einem Jahr, wenn ich meine Lehre zur Laborantin abgeschlossen habe, ist es soweit: Ich kann alle Versuche im Labor selbständig durchführen. Dazu muss ich alle Geräte kennen und bedienen können und selbstverständlich wissen, wie der Versuch ablaufen soll. Wichtig ist dann auch, korrekte Protokolle zu führen - denn diese zeigen mir, ob der Versuch richtig funktioniert hat.


Raum für eigene Ideen

Ich bin nun im zweiten Lehrjahr und seit ich dieses begonnen habe, habe ich auch deutlich mehr Verantwortung. Kleinere Arbeiten kann ich schon selbständig ausführen. Im Labor allerdings habe ich noch immer eine erfahrene Person zur Seite, die mir hilft, wenn ich nicht mehr ganz sicher bin, was zu tun ist. Darüber bin ich froh, denn schliesslich will ich, dass die Experimente und Analysen die richtigen Resultate liefern.

Hier bei der Lonza gefällt mir sehr, dass wir als Lehrlinge ernst genommen werden. Wir haben einen Lehrlings-Ausschuss, dem ich angehöre. Wir vertreten darin alle Lehrlinge und können eigene Ideen einbringen, unsere Meinung ausdrücken oder Exkursionen und Workshops organisieren. Wir sind auch Ansprechpartner für andere Lehrlinge, wenn diese ein Problem haben.


Am richtigen Ort

Bevor ich hier die Lehre anfangen konnte, musste ich einen Eintrittstest bestehen. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich erfuhr, dass ich ihn bestanden habe: Ich war überglücklich! Und ich freute mich auf die Lehrzeit, die damit begann. Ich kann es nicht erwarten, nochmals so ein Hochgefühl zu haben – nämlich, wenn ich meinen Lehrabschluss in den Händen halte.

Was ich nach der Lehre machen will, weiss ich noch nicht genau. Am liebsten möchte ich natürlich bei meiner Lehrfirma Lonza bleiben. Momentan geniesse ich die Ausbildung sehr und freue mich, immer wieder neue Arbeitsgebiete zu entdecken. Denn: Wir wechseln hier alle drei bis sechs Monate die Abteilung. So bleibt die Arbeit immer spannend!


Quelle: Redaktion SimplyScience.ch

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