Beitrag von Experte_Manuel:
Das funktionsprinzip in allen Chromatographien ist dasselbe. Hier wird ausgenutzt, dass verschiedene Stoffe verschieden wechselwirken.
Nehmen wir als Beispiel die Dunnschichtchromatographie: Hier wird zuerst eine Probe aufgetragen, die aus verschiedenen Stoffen besteht. Danach wird die Probe auf der Chromatographieplatte in ein Lösungsmittel gehalten. Das Lösungsmittel wandert nun die Chromatographieplatte hoch, wobei es die Probe "mitzieht". Je nach dem, wie gut nun die Stoffe in der Probe mit dem Lösungsmittel wechselwirken, werden sie schneller oder langsamer die Platte hochgezogen. Dadurch entsteht eine Trennung der verschiedenen Stoffe in der Probe.
Der Unterschied in den Chromatographie-Methoden ist hauptsächlich der Anwendungsbereich. Die Dünnschichtchromatographie wird hauptsächlich zur Überprüfung einer Reaktion genutzt, also nur für sehr kleine Mengen. Bei der Säulenchromatographie werden auch gerne grössere Mengen genommen, wobei man hier die verschiedenen Stoffe trennt und sie einzeln aufsammeln kann. Die Gaschromatographie wird für gasförmige oder leicht flüchtige Komponenten (Stoffe) verwendet. Bei der HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatografie) werden die Stoffe wieder mit Hilfe eines Lösungsmittels getrennt. Die HPLC weis dabei eine sehr gute Trennung auf, kann jedoch nicht für grössere Mengen benutzt werden. |
27.11.08 | 18:36 |