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Chemie-Hilfe



Thema: Dünnschichtchormatographie Datum
Beitrag von _vale_:
Hallo!
Ich hätte einige Fragen zur Dünnschichtchromatographie. Und zwar haben wir einige Versuche dazu gemacht. Jedoch erinnere ich mich nur noch vage.
Welche Voraussetzungen muss ein Laufmittel haben um für ein konkretes Trennproblem geeignet zu sein?
Was versteht man unter der Adorptionskraft der stationären Phase und der Elutionskraft der mobilen Phase? Was mobile und stationäre Phase sind ist mir klar. Die anderen beiden Begriffen sollten in dem Zusammenhang etwas geklärt werden.
Was bringt das für Vorteile mit sich wenn das zu untersuchende Gemisch in gelöster Form vorliegt bzw. wieso muss es gelöst sein? Schlichtweg damit es besser auf der stationären Phase aufgetragen werden kann, oder gibt es noch andere Gründe?
Angenommen man würde die Retention des Stoffes nach einem Versuch berechnen. Wo könnte man dann als Vergleich den Literaturwert nachschlagen?
Wieso sollte am Anfang des Versuches darauf geachtet werden, dass der aufgetragene Gemischfleck nicht in das Laufmittel hineintaucht?

Hoffe, Sie können mir helfen.
Vielen Dank!
09.03.10 | 23:45
Beitrag von Experte_Gregor:
Das Laufmittel (= mobile Phase) sollte eher apolar sein, da die stationäre Phase polar ist auf Grund der Hydroxylgruppen des Kieselgels. Der Analyt sollte ja nicht an beiden Phasen gleich gut haften, sonst funktionierts nicht richtig. Die Adsorptionskraft der stationären Phase ist die Kraft mit welcher der Analyt festgehalten wird. Entsprechend ist die Elutionskraft der mobilen Phase.
Gelöst ist besser, da man es besser abmessen und auf die Phasen bringen kann und weil es sowieso gelösst werden sollte um frei zwischen Bindung zu mobiler oder stationärer Phase wählen zu können.
Gemischfleck nicht in das Laufmittel hineintauchen, evt. damit Laufmittel für nächste Messung nicht verunreinigt ist.
12.03.10 | 01:54