| Thema: Tunneleffekt |
Datum |
Beitrag von andriska:
Wie ist es möglich, dass ein Körper eine Barriere überspringen kann? Was passiert dabei? |
24.08.11 | 17:04 |
Beitrag von Experte_Gregor:
Hallo Andriska
Da unser Körper mit Muskeln ausgestattet ist und damit in unserem Bein ein Sprungapparat vorliegt, ist es uns möglich durch eine gewisse Kraft unseren Körper vor der Barriere vertikal (und etwas schief) zu beschleunigen bis er sich oberhalb der Barriere befindet. Dieser Vorgang kann als überspringen bezeichnet werden. Es ist unbedingt auf einen möglichen Zugverkehr zu achten. Oder was für Barrieren meinst du?
Ich mach mich auf die Suche nach dem Tunneleffekt und melde mich nochmals morgen. |
25.08.11 | 23:22 |
Beitrag von Experte_Gregor:
Wie das bei der Quantenmechanik häufig vorkommt ist es ein Spiel mit der Wahrscheinlichkeit. Als Beispiel hat man einige Teilchen auf der einen Seite der Barriere und auf der anderen hat man keine. Die Barriere bildet eigendlich einen Bereich in und durch welchen die Teilchen sich nicht bewegen dürfen. Nun kann man jedoch beobachten, dass sich manche Teilchen nicht an die Regeln halten und die Barriere sogar durchbrechen. Die Warscheinlichkeit, dass ein Teilchen sich im verbotenen Bereich aufhält, nimmt mit zunehmender Eindringtiefe in die Barriere oder sogar ein durchbrechen exponentiell (also sehr stark) ab. Da die Warscheinlichkeit nie auf Null sinkt, können die Teilchen überall sein und die Barriere auch durchqueren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man weiss warum das so ist, sondern nur dass es so ist, weil man es nachweisen kann. Da sich die Teilchen jedoch meistens an die Regeln halten, kann man die Ausnahmen häufig vernachlässigen. Aber sie passieren und theoretisch könnte man darum durch eine Wand laufen ohne anzustossen, wenn alle Teilchen vom Körper die Barrieren durchbrechen. Nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit ... |
26.08.11 | 13:52 |
Beitrag von andriska:
Ist das weil die Teilchen aneinander vorbeigehen? |
27.08.11 | 18:13 |
Beitrag von Experte_Gregor:
Ja genau, jedoch bewegen sie sich nur wenig damit die Strukturen noch bestehen bleiben. |
27.08.11 | 23:07 |