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Zelle


Eine Zelle im biologischen Sinne ist die Aufbaueinheit eines Organismus oder Organs. Alle lebenden Organismen bestehen aus Zellen.


Man unterscheidet zwischen Einzellern und Mehrzellern.

Einzeller bestehen wie der Name sagt aus nur einer Zelle. Das sind z.B. Bakterien, gewisse Pilze und andere einfachen Lebewesen.


Bakterien kommen in vielen Formen vor. (Bild: Wikimedia Commons)


Einige davon bilden Kolonien, Gruppen, die aus sehr vielen solchen Einzellern bestehen können. Kolonien entstehen durch Teilung der bereits vorhandenen Einzellern. Stammen alle Mitglieder z.B. einer Bakterienkolonie von demselben "Mutterbakterium", sind sie genetisch identisch und man nennt sie Klone des Mutterbakteriums. Viele Einzeller besitzen zudem keinen Zellkern und werden darum Prokaryoten genannt.


Bakterielle DNA (I) ist nicht in einem Zellkern geschützt, sondern frei. Ausserdem enthalten Bakterien zusätzliche DNA auf kleinen Ringen (H), die Plasmide genannt werden. (Bild: Wikimedia Commons.)

Mehrzeller enthalten einen echten Zellkern, heissen deshalb Eukaryoten (eu=echt, karyon=Kern). Im Zellkern ist die DNA enthalten und gut geschützt.  Der menschliche Körper besteht aus etwa einer Milliarde Zellen, die verschiedene Organe (z.B. Herz, Hirn, Leber etc) bilden. Eine Pflanze hat zwar kein Herz, doch hat sie trotzdem Organe: Blätter, Wurzeln, Blüten usw.

Pflanzliche und tierische Zellen unterscheiden sich in ihrem Aufbau. Der zelluläre Aufbau entscheidet denn auch, ob ein Organismus eine Pflanze oder ein Tier ist.


Die DNA der Eukaryoten ist in einem Zellkern geschützt. (Bild: Wikimedia Commons.)

Pflanzenzellen haben z.B. eine Zellwand, die sehr stark ist, weil die Pflanze ja keine Knochen hat und trotzdem nach oben wachsen muss und dabei an ihrem Standort den Wetterbedingungen ausgesetzt ist, ohne davonlaufen zu können. Viele Pflanzen können durch Photosynthese Kohlendioxid aus der Luft filtern und zu Sauerstoff und Zucker umbauen. Den Zucker verwenden sie weiter, um Energie zu produzieren, während der Sauerstoff in die Luft entlassen wird. Dazu besitzen sie spezielle Zellorganellen, Chloroplasten.

Tierische Zellen besitzen keine Zellwand. Sie enthalten auch keine Chloroplasten. Die Energielieferanten tierischer Zellen sind die Mitochondrien. Auch sie produzieren aus Nährstoffen Energie, die die Zelle nutzen kann.

Zum Thema Chloroplasten und Mitochondrien gibt's unter "Endosymbiontentheorie" mehr.