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AHA!

17.08.2009
  
  
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In der Mitte der blauen Iris ist die Pupille erkennbar. (Bild: Shutterstock)
In der Mitte der blauen Iris ist die Pupille erkennbar. (Bild: Shutterstock)

WIESO WERDEN MEINE PUPILLEN IM DUNKELN GRÖSSER?

Weil es in der Dunkelheit weniger Licht hat, weitet sich die Pupille aus, um mehr Licht ins Innere des Auges durchzulassen.

Kennst du das unangenehme Gefühl, das man hat, wenn man von einem dunklen Ort schnell in einen sehr hellen wechselt? Deine Augen brennen und du siehst einen Moment lang nichts. Am Morgen zum Beispiel, wenn du aus deinem dunklen Zimmer kommst, das Fenster aufmachst und das schöne Wetter draussen geniessen willst, musst du zuerst einige Sekunden warten, bis sich deine Augen an das viele Sonnenlicht gewöhnt haben.

Auch das Gegenteil hast du sicher schon erlebt. Trittst du von draussen in einen dunklen Raum, sieht du eine Weile lang sehr wenig. Deine Augen müssen sich erst an die neue Lichtsituation anpassen.

Was passiert im Auge, wenn es solch starken Lichtveränderungen ausgesetzt wird?

Der farbige Teil unseres Auges, die sogenannte Iris, hat einen schwarzen Fleck in der Mitte. Diesen schwarzen Fleck nennt man Pupille. Die Pupille kann man sich wie ein Loch vorstellen. Sie reguliert den Lichteinfall ins Innere des Auges mit zwei Muskeln, welche die Pupille kleiner oder grösser machen.

Wenn man sich an einem Ort befindet, an dem es sehr hell ist, werden die Pupillen kleiner. Denn zuviel Licht könnte das Innere des Auges schädigen. Andererseits wird bei Dunkelheit die Pupille grösser, um mehr Licht ins Innere des Auges durchzulassen, so dass wir mehr erkennen können. Die automatischen Anpassungen an die jeweiligen Lichtverhältnisse nennt man Adaptation.

Die Vergrösserung und Verkleinerung der Pupillen hilft uns also, in einer hellen wie auch in einer dunklen Umgebungen gut zu sehen.

Quelle: Redaktion SimplyScience.ch