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Mehr als nur eine Maturarbeit (2/4)

22.06.2011
  
  
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Meine Maturarbeit wurde von der Museumsgesellschaft als eine der besten der Schule ausgezeichnet. Doch bis sie schweizweit ausgezeichnet wurde, musste noch einiges passieren ...


Studienwoche "Genetik" von Schweizer Jugend forscht

Studienwochen fand ich schon immer sehr spannend. Darum meldete ich mich trotz meinem Abschlussjahr am Gymnasuium noch für eine Studienwoche von Schweizer Jugend forscht (SJf) an. Obschon der Kurs auf Französisch war und ich viele wichtige Abschlussprüfungen nachholen musste, übertraf diese Woche alle meine Erwartungen. Ich konnte viel ausprobieren und experimentieren. Auch die Gemeinschaft mit den anderen Teilnehmern war genial (wir haben seit dem Ende der Studienwoche schon zwei Nachtreffen organisiert).

So sassen wir am letzten Tag glücklich und zufrieden in einem Auditorium der Genfer Uni. Nachdem ein Teilnehmer sein Projekt vorgestellt hatte, übernahmen die OrganisatorInnen das Wort. Sie ermutigten uns, an den anderen Angeboten von SJf teilzunehmen, wie dem "Swiss Talent Forum" oder eben dem "Nationalen Wettbewerb", wo man seine Maturaarbeit einreichen kann. Ich dachte mir, wieso eigentlich nicht?


Fondueplausch

Nationaler Wettbewerb

Ich überarbeitete meine Maturarbeit, verbesserte die Punkte, die mein Betreuer bei der Bewertung meiner Maturarbeit bemängelt hatte und reichte sie ein. Bald darauf fand ein Vorselektionstag statt, wo wir unsere Arbeit in der jeweiligen Fachgruppe präsentierten. Die Experten stellten anschliessend zum Teil recht knifflige Fragen. Am Nachmittag sass ich mit meinem Experten, Herrn Meier, zusammen. Er fand mein Thema interessant und meine Arbeit durchdacht, gab mir aber doch zwei Seiten mit Kritikpunkten mit. Diese zu verbessern war gar nicht so einfach, da ich zu der Zeit meinen Militärdienst leistete. Ich musste ausserdem eine Kontrollmessung wiederholen, Plakate gestalten und Ausstellungsmaterial organisieren.

Der Ablauf am Nationalen Wettbewerb war am Anfang recht mechanisch: Einchecken, Material deponieren, umziehen, zur ETH pendeln, Plakat aufhängen, Stand einrichten, sich abknipsen lassen, allgemeine Begrüssung. Danach hatten wir frei. Es war faszinierend, sich die anderen Stände anzuschauen. Am zweiten Tag durften wir unser Projekt dann den Experten, Medienvertretern und am Nachmittag noch der Öffentlichkeit präsentieren. Wenn man einen Tag lang dasselbe erzählt, hat man irgendwann genug, und daher freuten wir uns am Ende alle auf das gemeinsame Abendessen.

Am Samstag war der grosse Tag. Das Programm war sehr abwechslungsreich gestaltet. Im ersten Teil gab es verschiedene interessante Referate. Danach kam die Preisverleihung. Alle waren gespannt, wie ihre Arbeit von der Jury bewertet würde und ob sie wohl einen Sonderpreis gewonnen hatten. Wir wurden fachgruppenweise nach vorne gerufen. Ich erhielt das Prädikat „Sehr gut“ und zudem den „SimplyScince-Sonderpreis“. Ich gewann einen Geldpreis und darf ein Forschungspraktikum bei einer der 250 Mitgliedfirmen der SGCI Chemie Pharma Schweiz machen!

Fortsetzung folgt ...


Gruppenfoto vom nationalen Wettbewerb

Link zum Nationalen Wettbewerb und Studienwochen http://www.sjf.ch

Link zu der Institution, die den Sonderpreis gestiftet hat www.simplyscience.ch

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