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Tumor


Ein Tumor ist einfach nur eine Geschwulst aus Gewebe. Er muss nicht die Krankheit Krebs bedeuten! Als Krebs werden sogenannte „bösartige“ Tumoren bezeichnet.


Was ist ein Tumor?

Bei Tumor denken die meisten gleich an Krebs, aber der Begriff Tumor wird in der Medizin ganz allgemein für eine Geschwulst verwendet. Diese kann überall im Körper, aus jeder Art von Gewebe entstehen, also z.B. in der Haut, im Gehirn, oder im Muskel.

Je nach Art und Merkmalen des Gewebes dieser Geschwulst wird zwischen „gutartigen", meist nicht weiter bedrohlichen, und „bösartigen" Tumoren unterschieden. Beim Vorhandensein von letzteren leidet der Patient an der Krankheit Krebs.

Wie entsteht ein Tumor?

Die verschiedenen Gewebe in unserem Körper sind in einem ständigen Auf- und Abbauprozess begriffen. Wie zum Beispiel unsere Haut: Jeden Tag schilfern abgestorbenen Hautzellen ab, und neue wachsen von unten her nach. So wird ständig innerhalb von etwa 4 Wochen unsere gesamte Haut erneuert!

Diese Prozesse des Auf- und Abbaus von Geweben bzw. von Zellen werden vom Körper natürlich streng überwacht. Verschiedenste Gene im Erbgut jeder Zelle regulieren Wachstum, Zellvermehrung und Zelltod (Apoptose). Leider kann es passieren, dass ein oder mehrere dieser Gene defekt sind; z.B. durch Umwelteinflüsse wie UV-Licht oder auch durch fehlerhafte DNA-Replikation. Dann kann es sein, dass Zellen ständig das Signal erhalten „Wachse und teile dich!", oder dass das Signal „Stirb ab!" nicht mehr umgesetzt wird.

Diese Zellen beginnen nun, sich unkontrolliert zu teilen und zu wachsen, und ein Tumor entsteht. Das passiert leider häufiger, als man denkt: Jeder dritte Mensch leidet einmal in seinem Leben an einer Tumorerkrankung!