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Franz Hebek (21), Chemie- und Pharmatechnologe in der Medikamentenherstellung

Bild: aprentas
Bild: aprentas

Die Technik hat ihn immer schon fasziniert. Mit viel Spass und Engagement hat sich Franz Hebek in einem hoch modernen Produktionsbetrieb auf die Lehrabschlussprüfung als Chemie- und Pharmatechnologe vorbereitet. Nun berichtet er über seine Arbeit und was ihn daran so fasziniert.














In meinem dritten Lehrjahr zum Chemie- und Pharmatechnologen habe ich eine Spezialausbildung gemacht. Das hat sich gelohnt: Nun kann ich mit den modernsten Technologien und Produktionsanlagen arbeiten. Und bald weiss ich alles rund um die Herstellung von Pharmazieprodukten wie Pillen oder Ampullen. Aber Achtung: Die Richtlinien, damit Qualität und Hygiene garantiert werden können, sind in so einem Betrieb extrem hoch.


Alle haben ein offenes Ohr

Zusammen mit zwei weiteren Kollegen waren wir die ersten Lehrlinge, die in der Arzneimittelproduktion der Novartis, das heisst im Werk Stein im Aargau, ausgebildet wurden. Das war ein unvergesslicher Moment, als ich am ersten Tag alle Leute kennenlernen durfte – und sogar vom obersten Chef persönlich begrüsst wurde. Das ist ja wirklich nicht selbstverständlich.

Ich hatte während des ganzen Jahres nie Probleme mit den Arbeitskollegen: Alle sind von Anfang offen und freundlich auf mich zugekommen - und ich konnte sie jederzeit fragen, wenn ich Hilfe brauchte! In der Arzneimittelproduktion zu arbeiten, ist echt eine schöne und saubere Arbeit. Jeder, der während der Ausbildung die Chance in einem solchen Betrieb bekommt, sollte sie nutzen.


Hygiene wird gross geschrieben

Während der Ausbildung habe ich viel darüber gelernt, was Bakterien, Viren und Pilze sind. In verschiedenen Kursen wurde uns beigebracht, wie man arbeiten muss, damit nichts mit diesen Mikroorganismen verunreinigt wird. Mit diesem Wissen ist es mir nicht mehr schwer gefallen, die strengen Vorschriften hier einzuhalten. An diese gewöhnt man sich rasch, auch an das häufige Händewaschen: Das dient ja auch zu meinem Schutz.

Schichtarbeit gehört in jedem Fall zum Beruf. Wenn man diesen Job erlernen will, muss man sich dessen bewusst sein. Es hat mich nicht gestört, auch nachts zu arbeiten. Wenn man gut ins Team integriert ist und die Betriebsabläufe kennt, kann man überall mitarbeiten. Und wenn ich einmal nicht mehr weiter wusste, konnte ich auch meinen Lehrmeister oder meine Arbeitskollegen fragen.


Gute Zukunftschancen in Sicht

Als nächstes werde ich die technische Berufsmatur nachholen und ein Jahr lang die Schulbank drücken. Mit dem Zugang zur Fachhochschule möchte ich dann gerne Verfahrens- oder Umwelttechnik studieren. Nachher kann ich mir gut vorstellen, wieder in einem Betrieb der Arzneimittelproduktion zu arbeiten, weil ich hier gute Zukunftschancen sehe.


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Quelle: Redaktion SimplyScience.ch

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