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Nicola Rakovic (19), in der Lehre zum Chemie- und Pharmatechnologen

Bild: Lonza
Bild: Lonza

Zu Beginn meiner Lehre fühlte ich mich wie in eine andere Welt versetzt: Riesige Maschinen, immense Produktionshallen und so viele Mitarbeitende! Inzwischen habe ich mich eingelebt und gehöre dazu.















Ich bin nun schon im dritten Lehrjahr und werde dieses Jahr meine Ausbildung bei der Firma Lonza abschliessen. Dann bin ich ausgebildeter Chemie- und Pharmatechnologe. Wir sind für die Herstellung chemischer und pharmazeutischer Produkte verantwortlich und haben die Kontrolle über die hauptsächlich computergesteuerten Anlagen, mit denen diese hergestellt werden.

An meinem Beruf gefällt mir besonders die Verbindung von Computern und mechanischen Prozessen. Jetzt, am Ende meiner Lehre, verstehe ich, wie all die grossen Maschinen funktionieren. Endlich kann ich sie alleine bedienen – das finde ich sehr spannend!


Chemie im grossen Massstab

Die Lehre hat zwei Schwerpunkte: In der chemischen Ausbildung lernen wir, wie Reaktionen im kleinen Massstab ablaufen, in der technologischen Ausbildung berechnen wir dann, wie wir diese Reaktionen industriell durchführen und kontrollieren können. Dazu müssen wir die richtigen Mengen an Rohstoffen zum richtigen Zeit in die Produktionsanlage geben. Wichtig ist dabei, Temperatur und Druck jederzeit unter Kontrolle zu haben.

Auch die Sicherheit und der Umweltschutz sind ein wichtiger Teil der Ausbildung. Denn wir arbeiten teilweise mit giftigen oder explosiven Stoffen. Da müssen wir wissen, wie wir uns schützen können! Wenn es doch einmal schief laufen und zu einem Unfall kommen sollte, müssen wir ebenfalls Bescheid wissen, was zu tun ist.


Lange nicht ausgelernt

Meine Lehre hier bei der Lonza ist sehr vielfältig, denn während der Ausbildung wechselt der Arbeitsplatz alle sechs Monate. Dadurch konnte ich mit Leuten aus vielen unterschiedlichen Abteilungen zusammenarbeiten. Das bringt viel Abwechslung mit sich – aber auch viele Fragen. Diese wurden mir aber immer wieder ausführlich von meinen Arbeitskollegen und Vorgesetzten beantwortet. Das schätze ich sehr.

Momentan besuche ich noch berufsbegleitend eine Schule, denn mit der Lehre habe ich noch nicht ausgelernt. Deshalb überlege ich mir, nach Abschluss der Lehre noch Weiterbildungen zu machen, beispielsweise in Verfahrenstechnik. Doch noch ist alles offen. Und sowieso: Jetzt muss ich erst einmal die Lehre fertigmachen. Danach kommt der nächste Karriere-Schritt.


Lies auch das Porträt vom Chemie- und Pharmatechnologen Franz Hebek (21)


Quelle: Redaktion SimplyScience.ch

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