Zaubersand

Um Sandburgen zu bauen, musst du nicht auf schönes Wetter warten oder an den Strand fahren. Dieses Experiment zeigt dir, wie du ganz einfach zuhause Zaubersand herstellen kannst, der sich gut formen und auch wieder aufräumen lässt. Garantiert für jedes Wetter geeignet!

Das brauchst du:

Zutaten Experiment Zaubersand
  • Weissmehl (oder auch andere Mehlsorten)
  • Öl (z.B. Baby-Öl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • eine Tasse zum Abmessen
  • eine grosse Schüssel zum Mischen

So wird’s gemacht:

Mehl und Öl für Zaubersand

Mehl und Öl in die Schüssel geben...

  1. Fülle die Tasse acht Mal mit Mehl und gib alles in die grosse Schüssel.
  2. Mische eine Tasse Öl darunter.
  3. Verrühre alles gut mit den Händen, bis das Öl gleichmässig verteilt ist.
  4. Fertig ist dein Zaubersand! Wenn du deinen Sand etwas klebriger haben möchtest, dann gib noch etwas mehr Öl hinzu, bis du mit der Konsistenz zufrieden bist.

...und verrühren, bis das Öl gleichmässig verteilt ist.

Darauf musst du achten:

Spiele mit dem Sand nur auf einem Untergrund, der einfach aufgeräumt werden kann (wie z. B. Parkettboden) und nicht auf einem Teppich. Noch besser ist es, den Boden mit alten Zeitungen oder Plastikfolie abzudecken und den Zaubersand in einer Kiste oder einem Backblech mit Rand auszubreiten.

Scharf beobachtet:

Wenn man das Öl zum Mehl hinzugibt entsteht eine krümelige Masse, die sich leicht formen lässt. Die Farbe ist sogar ähnlich wie der helle Sand, den man häufig am Meer oder im Sandkasten findet. Beim Formen hält dein Zaubersand sogar länger als normaler Sand und trocknet nicht aus, da er mit Öl und nicht mit Wasser gemacht wurde.

Deinen Zaubersand kannst du in einem offenen Behälter aufbewahren, bis er beginnt komisch zu riechen (was normalerweise nach ein paar Wochen der Fall ist). Dann ist es Zeit ihn wegzuwerfen und nächstes Mal neuen Sand zu zaubern!

Was steckt dahinter?

Mischt man das Mehl mit Öl entsteht eine krümelige Masse, die sich leicht formen lässt. Beim Zusammendrücken entweicht die Luft zwischen den Zaubersandkörnern und die Masse wird fest. Beim Auflockern gelangt wieder Luft dazwischen und die Krümel zerfallen. Da Öl für die Mischung verwendet wird und nicht Wasser, trocknet dein Zaubersand nicht aus, denn Öl verdunstet nicht so leicht wie Wasser.

Kinetischer Sand

Bild: CanStockPhoto

Zaubersand im Handel

Im Handel erhält man den Zaubersand oft unter dem Namen „Kinetischer Sand“ (englisch: „Kinetic Sand“). Er wurde in Amerika erfunden und wird heute in verschiedenen europäischen Ländern hergestellt und verkauft.

Er besteht zu 98 % aus reinem, bakterienfreien Quarzsand und einem Bindemittel mit dem Namen PDMS. Dieses verleiht dem kinetischen Sand seine besonderen Eigenschaften.

Er ist trocken, wirkt aber feucht. Er lässt sich ganz einfach formen und kann trotzdem von der Hand "fließen". Der kinetische Sand klebt nicht an den Händen oder an anderen Gegenständen. Durch das spezielle Bindemittel hinterlässt er kaum Schmutz. Er lässt sich nach dem Spielen immer wieder sauber aufräumen.

Mehr Bilder zu den Bastelschritten findest du in der Anleitung als PDF zum Herunterladen

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