Aminosäure

Aminosäuren sind organische Verbindungen. Sie bestehen aus einem zentralen C-Atom, das vier Verbindungen eingeht: mit einer Carboxygruppe (-COOH), einer Aminogruppe (-NH2), einem H-Atom und einer Seitenkette. Diese Seitenkette ist spezifisch für jede Aminosäure und bestimmt Eigenschaften wie Grösse und Ladung. Etwa 500 Aminosäuren sind bekannt, 20 davon findet man in eukaryotischen Zellen: Alanin (Ala); Arginin (Arg); Asparaginsäure (Asp); Asparagin (Asn); Cystein (Cys); Glutaminsäure (Glu); Glutamin (Gln); Glycin (Gly); Histidin (His); Isoleucin (Ile); Leucin (Leu); Lysin (Lys); Methionin (Met); Phenylalanin (Phe); Prolin (Pro); Serin (Ser); Threonin (Thr); Tryptophan (Trp); Tyrosin (Tyr); Valin (Val)

Aus diesen 20 Aminosäuren werden in der Zelle alle Proteine hergestellt. Jedes Protein besteht aus einer bestimmten Kombination von Aminosäuren, die wie eine Kette aneinandergereiht werden. Diese Kette liegt nicht offen vor, sondern wird gefaltet. Die meisten Proteine bestehen aus 100-300 Aminosäuren, es gibt aber auch Proteine mit weniger als 50 oder mehr als 2000 Aminosäuren.