Ei im Essig

Eierschale besteht aus Kalk. In diesem Experiment kannst du beobachten, wie die Säure in ganz gewöhnlichem Speiseessig den Kalk auflöst. Durch Anbringen eines Stücks Klebstreifen oder Zahnpasta kann das Ei dabei an bestimmten Stellen geschützt werden.

Das gleiche Ei vor und nachdem es in Essig eingelegt wurde. (Bilder: Manuel Bucher)

Infobox

Das brauchst Du dazu:

  • Ein hartes Ei, am besten ein gefärbtes Osterei
  • Klebestreifen (oder Zahngel)
  • Speiseessig
  • Ein Glas

So wird’s gemacht:

  1. Klebe an der Stelle, die du vor dem Essig schützen möchtest, ein Stück Klebestreifen auf das Ei. Du kannst auch einen Teil des Eis mit Zahnpasta oder Zahngel bestreichen, einige Minuten trocknen lassen und dann wieder abwaschen.
  2. Gib das Ei anschliessend in ein mit Speiseessig gefülltes Glas.
  3. Nun musst Du nur noch einige Zeit warten und beobachten.

Bläschen an der Oberfläche des Eies. (Bild: Manuel Bucher)

Scharf beobachtet:

Rund um die Stelle mit der Schutzschicht entstehen Bläschen auf der Oberfläche des Eies.

Die gefärbte Eierschale löst sich langsam auf. (Titelbild rechts)

 

Was dahinter steckt:

Die Eierschale besteht zum grössten Teil aus Kalk. Kalk ist ein Mineral, das sich unter Einwirkung von Säure (wie z.B. Essigsäure) auflöst. Die Bläschen auf der Eierschale entstehen, weil bei der Reaktion von Säure und Kalk das Gas Kohlenstoffdioxid (CO2) frei wird. Der Klebestreifen oder die Zahnpasta schützen jedoch das Ei: Dort wo Klebestreifen oder Zahnpasta aufgetragen wurden, kommt keine Säure hin. Deshalb findet an diesen Stellen kein Auflösungsprozess statt. Die Eierschale ist geschützt und behält ihre Farbe.

Genau diesen schützenden Effekt hat die Zahnpasta übrigens bei unseren Zähnen!

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