Agrarwissenschaftler/-in ETH

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Zahlen & Fakten

Studiengang

Das Studium vermittelt die Fähigkeiten, einen Beitrag zu leisten für eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Ernährung der Menschheit. Dabei wird die optimale Nutzung der beschränkt verfügbaren natürlichen Ressourcen angestrebt.

Berufsfelder
  • Agrarwissenschaftlerinnen und Agrarwissenschaftler suchen nach Lösungen, wie die wachsende Weltbevölkerung nachhaltig ernährt werden kann, ohne unsere Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft zu beeinträchtigen. Sie erforschen auch, wie der Anbau von Nahrungsmittel und deren Verarbeitung den Ansprüchen der Märkte angepasst werden kann.
  • Sie arbeiten im Handel und in der Industrie, in öffentlichen Verwaltungen und privaten Organisationen oder in der Forschung. In Beratungsdiensten oder in der Entwicklungszusammenarbeit setzen Agrarwissenschaftlerinnen und Agrarwissenschaftler die neuen Erkenntnisse um.
Bachelorstufe
  • Erstes und zweites Jahr: Naturwissenschaftliche und fachspezifische Grundlagen
  • Drittes Jahr: Vertiefung in Agrar-Naturwissenschaften oder Agrar-und Ressourcenökonomie Exkursionen, Bachelorarbeit, Praktikum
Masterstufe
  • Eine Vertiefung aus: Agrarpflanzenwissenschaften, Nutztierwissenschaften oder Agrar- und Ressourcenökonomie
  • Master-Arbeit (6 Monate)
  • Berufspraktikum: Nicht obligatorisch, aber empfohlen
Zulassung
  • Bachelor: Maturitäts- oder gleichwertiger Abschluss
  • Master: Bachelor of Science ETH in Agrarwissenschaften. Das Bachelor-Diplom einer Schweizerischen Fachhochschule im gleichen Gebiet ermöglicht in der Regel eine Zulassung zum Master-Studium unter Auflage von zusätzlichen Studienleistungen im Umfang von max. 60 Kreditpunkten. Die Zulassung mit anderen Bachelor-Abschlüssen erfolgt fallweise.
Informationen
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Weitere Auskünfte

Bild: Edler von Rabenstein/Shutterstock.com

Jedes Jahr leben mehr Menschen auf dieser Welt. Hast du dich schon gefragt, wie diese in Zukunft ernährt werden sollen? Bereits heute haben nicht alle Menschen genügend Nahrung und in gewissen Ländern kommt es zu Hungerkrisen.

Die Spezialisten, die solche Fragen zu beantworten versuchen, sind die Agronominnen und Agronomen. Ihr Aufgabengebiet ist vielfältig: Sie züchten Pflanzen, entwickeln wirksame und umweltschonende Dünger und Pflanzenschutzmittel. Oder sie erarbeiten Strategien, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen soll.

Du musst nicht auf einem Bauernhof aufgewachsen sein, um Landwirtschaft zu studieren. Ein bisschen Interesse für die Arbeit auf dem Hof solltest du aber mitbringen. Während des Studiums kannst du dich dann vertieft mit Tierhaltung, Pflanzenanbau oder der nachhaltige Nutzung von Ressourcen beschäftigen.

Mehr Infos findest du bei der Berufsberatung

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