Besuch an der Uni Zürich und der Umweltarena

Die Klasse 6d vom Schulhaus Wyden aus Widnau gewann den Klassenwettbewerb 2018 "Mission Brücke" und damit einen naturwissenschaftlichen Ausflug nach eigener Wahl. Hier finden Sie einen Bericht über die spannende Exkursion, welche die Klasse unternommen hat.

Im Life Science Zurich Learning Center

Die Klasse 6d von Widnau beim Mikroskopieren im Life Science Zurich Learning Center. Bild: Klasse 6d

Universität Zürich Irchel

Am 2. Mai 2019 fuhren wir mit dem Zug nach Zürich zur Universität Zürich Irchel. Dort besuchten wir das Life Science Zurich Learning Center. Am Morgen haben wir etwas über das Gehirn gelernt. Wir haben viele verschiedene Experimente ausprobiert, bei welchen das Gehirn ausgetrickst wurde. Dann haben wir auch noch verschiedene Teile des Gehirns kennengelernt. Zum Beispiel der hinterste Abschnitt empfängt, was wir sehen. Das, was wir sehen, ist darum nicht live, sondern um 0.4 Millisekunden verzögert.

Nach einer kurzen Pause wurden wir durch die Uni geführt. Wir waren in verschiedenen Laboren und Arbeitsräumen.

Nach einer langen Mittagspause ging es mit den Taufliegen und dem Thema Genetik weiter. Wir betäubten die Taufliegen, betrachteten sie durch ein Mikroskop, lernten Mutanten kennen und durften selber Futter für Taufliegen herstellen. Am Schluss konnten wir sogar Fliegen mit nach Hause nehmen. Wusstet ihr, dass die DNA eines Menschen 150'000'000'000 km lang ist? Das ist 390'000 Mal von der Erde zum Mond.

Umweltarena Spreitenbach

In der Umweltarena

In der Umweltarena. Bild: Klasse 6d von Widnau

Am nächsten Tag sind wir zur Umweltarena in Spreitenbach gefahren. Dort haben wir bei einer Führung mitgemacht. Wir haben gelernt, dass wir sparsam mit den nicht erneuerbaren Energien umgehen müssen, weil sie sonst irgendwann aufgebraucht sind. Das heisst, dass wir Gemüse und Früchte essen, die hier wachsen, weil sie weniger Transportweg haben. Oder dass wir besser mit dem Velo als mit dem Auto unterwegs sein sollten und auch nicht so oft mit dem Flugzeug in die Ferien fliegen sollten. Wenn wir Menschen mit der Energie so weitermachen wie bisher, dann bräuchten wir 2.5 Erden!

Wir durften ganz viele verschiedene Fahrzeuge ausprobieren, wie zum Beispiel ein Tandem oder spezielle Kickboards. Die Umweltarena ist sehr nachhaltig, wenn es um Wasser und Strom geht. Auf der Toilettenspülung stand: «Wir benutzen Regenwasser zum Spülen!» Auch durften wir viele Experimente ausprobieren, wie zum Beispiel eine Wasserpumpe, die das Wasser hochzieht. Danach fällt das Wasser runter und erzeugt so Strom. Nach der Führung durften wir durch die Ausstellung gehen und verschiedene Räume entdecken. Bevor wir gingen schauten ein paar beim Souvenirladen vorbei.

Bild: Klasse 6d von Widnau


Text: Klasse 6d von Widnau

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