An apple a day keeps the doctor away: Wertvolle Pflanzenstoffe

Der Karotte verleihen sie das leuchtende Orange, andere Pflanzen schützen sie vor Insekten und UV-Strahlen oder steuern ihr Wachstum: Sekundäre Pflanzenstoffe. Immer mehr zeigt sich, welche wertvolle Funktion sekundäre Pflanzenstoffe in der Ernährung des Menschen haben. In winzigen Mengen schützen sie uns vor den unterschiedlichsten Krankheiten wie beispielsweise Krebs. Was der Volksmund also schon seit Generationen predigt (ein Apfel am Tag hält den Doktor fern), kann heute wissenschaftlich erklärt werden.

Sekundäre Pflanzenstoffe haben vielfältige Funktionen und sind auch für den Menschen wichtig

Sekundäre Pflanzenstoffe haben vielfältige Funktionen und sind auch für den Menschen wichtig. Bild: sarsmis/Shutterstock.com

Der Begriff sekundäre Pflanzenstoffe umfasst mehr als 60.000 verschiedene Substanzen, die ausschliesslich von Pflanzen gebildet werden. Diese Stoffe dienen den Pflanzen zum Schutz gegen UV-Strahlen, zur Abwehr von Schädlingen, als Farb-, Duft- oder Lockstoffe oder als pflanzeneigene Hormone.

In den letzten Jahren erkannte man die Bedeutung sekundärer Pflanzenstoffe auch für den Menschen. Entgegen früherer Annahmen, üben sekundäre Pflanzenstoffe eine Vielzahl von Funktionen im menschlichen Körper aus. So können sekundäre Pflanzenstoffe das Immunsystem stärken, den Körper vor freien Radikalen schützen, Krankheitserreger abschwächen und vieles mehr.

Die ernährungsphysiologischen Vorteile einer Ernährung, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist, und ihre Rolle bei der Prävention von Zivilisationskrankheiten sind heutzutage von der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft anerkannt. Es wird allgemein empfohlen, den Verbrauch von Obst und Gemüse zu erhöhen, um die Aufnahme von Mikronährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen zu steigern.

Mehr zum Thema sekundäre Pflanzenstoffe erfährst du hier. Dies ist ein Teil der Präsentation von Dr. Anna Bozzi Nising vom 30.01.2013.

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