Warum sitzen Vieltelefonierer im Zug vorne?

Weil dort bei ausgelastetem Funknetz die Chance am grössten ist, eine Verbindung zu bekommen. Wer später in den Bereich der nächsten Netzwerk-Antenne kommt kommt, weil er hinten sitzt, hat Pech gehabt.

Mobil verbunden - auch im Zug

Mobil verbunden - auch im Zug. Bild: ostill/Shutterstock.com

Wenn wir im Zug mit unserem Handy telefonieren, verlassen wir immer wieder den Bereich, der von der Basisstation abgedeckt wird, bei der wir gerade angemeldet sind. Das Handynetz reicht dann das Handy an die nächste Basisstation weiter, damit wir unser Gespräch ohne Unterbruch fortsetzen können. Wenn nun auf einer vielbefahrenen Strecke viele Nutzerinnen und Nutzer mehr oder weniger gleichzeitig die Station wechseln müssen, werden zuerst diejenigen berücksichtigt, welche als erste in den Einflussbereich der neuen Basisstation geraten – also diejenigen, welche vorne im Zug sitzen. Wer also am richtigen Ort sitzt, hat demnach einen kleinen Vorteil, wenn die Kapazitäten des Netzes bereits stark ausgelastet sind.

Tüfteln, staunen, forschen, lernen und spielen – das kann man alles im Museum für Kommunikation in Bern. Drei Dauerausstellungen thematisieren Geschichte und Entwicklung von Post, Telegrafie, Telefonie, Radio und Fernsehen sowie Computer.

Mehr zum Thema "Mobile Kommunikation" im SATW Technoscope 3/10


Text: SATW/Felix Würsten
Quelle: Technoscope
Technoscope ist das Technikmagazin der SATW für Jugendliche

Durchschnittliche Bewertung:
  •  
(0 Bewertungen)

Was sagst Du dazu?

Dieser Artikel hat noch keine Kommentare erhalten.