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Gebäudeinformatiker: Smarte Köpfe für smarte Gebäude

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Das Zusammenspiel von Elektronik, Gebäudetechnik und Informatik erfordert neues berufliches Know-how. Seit fünf Jahren gibt es in der Schweiz deshalb die Ausbildung als Gebäudeinformatiker:in EFZ.

Martin Stalder, Berufsorganisation der Schweizer Elektrobranche. Bild: Martin Stalder

Vor dem Internetzeitalter waren Heizung, Storen oder Alarmsysteme Inseln für sich – und für das Telefon mussten im ganzen Haus Kupferkabel verlegt werden. Heute sind Gebäude intelligent. 

Die Systeme kommunizieren über Schnittstellen und Internetprotokolle (IP) miteinander. Das steigert nicht nur den Komfort, sondern spart auch massiv Energie. Ein Beispiel: Im Winter fahren die Storen bei Sonnenschein automatisch hoch, um die Sonnenenergie zu nutzen, woraufhin die Heizung drosselt. Dieses Zusammenspiel von Elektronik, Gebäudetechnik und Informatik erfordert neues berufliches Know-how. Seit fünf Jahren gibt es in der Schweiz deshalb die Ausbildung als Gebäudeinformatiker:in EFZ. “Was für den Zimmermann der Hammer ist, ist für diese Netzwerkspezialisten der PC”, sagt Martin Stalder. Er ist bei EIT.swiss, der Berufsorganisation der Schweizer Elektrobranche, für diesen Beruf verantwortlich.

Informatik zum Anfassen

Die vierjährige Lehre richtet sich laut Martin Stalder an Sekundarschüler:innen mit schneller Auffassungsgabe. Gefragt sind Jugendliche, die Informatik cool finden, aber nicht nur im Büro sitzen wollen. Gebäudeinformatiker: innen EFZ planen und parametrieren Automations-, Kommunikations- und Multimedia-Systeme jeglicher Art und sind dann auch für deren Inbetriebnahme vor Ort – auf Baustellen, in Büros, Wohn- und Geschäftsgebäuden, Rechenzentren und Technikräumen – verantwortlich. Wer diese Schnittstellen beherrscht, ist auf dem Arbeitsmarkt extrem gefragt und besitzt die ideale Basis für hochspezialisierte Weiterbildungen.

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Zuletzt geändert: ..
Erstellt: 06.10.2026
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