Portraits

Kunststofftechnologie: Zwischen Hightech und Handwerk

Bild: Adobe Stock

Kunststoffe sind allgegenwärtig. Sie stecken in fast jedem Produkt – von Haushaltgeräten und Verpackungen über Sportausrüstungen bis zu Fahrzeugen aller Art. Hart oder weich, leichter als Metall und dennoch stabil und passgenau: Aus Medizintechnik, Elektronik und sogar der Raumfahrt sind sie nicht mehr wegzudenken.

Robin Schöpf, Kunststofftechnologe EFZ im 4. Lehrjahr. Bild: Robin Schöpf

Schon das allein macht den Beruf von Kunststofftechnolog:innen spannend. Doch wenn Robin Schöpf, inzwischen im 4. Lehrjahr, von der Vielfältigkeit seiner Ausbildung schwärmt, meint er noch etwas anderes: Es ist die Kombination aus körperlichem Einsatz und anspruchsvoller Kopfarbeit, die es ihm angetan hat. Denn neben technischem Verständnis und fundierten Kenntnissen über Materialien und modernste Herstellungsverfahren ist im Alltag auch immer wieder volles Anpacken gefragt: “Die grössten Maschinen, die wir einrichten, sind nämlich wirklich gewaltig", schmunzelt er, ”da gehört Herumklettern zum Job einfach dazu."

Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Zu Robins Aufgaben gehört es, Produktionsprozesse zu überwachen sowie Masse, Form und Qualität der Kunststoffteile zu prüfen und zu dokumentieren. Er muss sehr genau sein, aber auch kreativ, wenn es darum geht, Fehler zu beheben oder Prozesse zu optimieren. Nach der Lehre stehen ihm viele Wege in einer Industrie offen, die immer wichtiger wird. Denn moderne Kunststoffe sind ein Schlüssel zur Nachhaltigkeit: Als Leichtbaumaterial senken sie den Energieverbrauch von Fahrzeugen und Flugzeugen, als Dämmstoff sparen sie Heizenergie, als Frischhalteverpackung reduzieren sie Food Waste – und schliesslich lassen sie sich nach Gebrauch recyceln und als neuer Rohstoff in den Kreislauf zurückführen.

Blick hinter die Kulissen: kunststoffberufe.ch

Zuletzt geändert: 18.09.2026
Erstellt: 18.09.2026
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