Portraits

Licht kann Daten

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Licht macht Internet, Face ID und moderne Medizintechnik möglich. Delia Schmid erklärt, was hinter dem Studium Optoelectronics steckt.

Delia Schmid studiert an der Fachhochschule Graubünden Optoelectronics. Bild: Delia Schmid

Du studierst an der Fachhochschule Graubünden Optoelectronics, was ist das genau? 

Delia Schmid: Das muss ich oft erklären, obwohl lichtbasierte Technologien unseren Alltag längst prägen. Wir nutzen sie etwa, wenn wir ein Smartphone per Face ID entsperren oder Daten ultraschnell durchs Glasfasernetz rund um die Welt schicken.

Es geht also um Licht?

Genau: Licht bewegt sich als Welle durch den Raum – und Wellen sind Datenträger. Mit ihnen lassen sich Informationen auf unterschiedlichsten Frequenzen über weite Distanzen übermitteln.

Das geht doch auch mit Strom? 

Die Übertragung per Strom setzt immer physische Datenträger voraus – also Kabel und teure Infrastrukturen. Mit Licht geht es effizienter und günstiger, aber auch schneller und präziser. 

Wie bist du auf Optoelectronics gekommen? 

Ich bin gelernte Automatikerin. Mein Traum war es schon immer, in der technischen Entwicklung zu arbeiten, idealerweise in der Medizintechnik. Besonders faszinieren mich innovative Diagnoseverfahren zur Früherkennung von Krankheiten. Ein Bachelor in Optoelectronics öffnet mir genau diese Türen.

Wie gefällt dir das Studium? 

Es ist extrem vielseitig: Wir lernen Bildverarbeitung, Lasertechnik, Hardwareprogrammierung und vieles mehr. Besonders schätze ich, dass wir dieses Wissen in Laborübungen und Praxiseinsätzen direkt anwenden können. So habe ich im dritten Semester meine ersten optischen Sensoren gebaut. Megacool ist auch der Austausch mit den Dozierenden, der dank kleiner Klassen sehr persönlich ist.

Weitere Infos: FHGR Optoelectronics

Zuletzt geändert: ..
Erstellt: 06.10.2026
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