Schellack ist heute eine fast vergessene Substanz. Doch es gab Zeiten, da war Schellack ein wichtiger Werkstoff; und auch heute noch wird er eingesetzt, aber zu ganz anderen Zwecken.
Die Inka-Bauern kannten ihn schon seit Jahrhunderten, dann wurde er zum Rohstoff für die Sprengstoffproduktion und ist heute wieder begehrt als Gartendünger: Natürliche chemische Prozesse machen aus Vogel- und Fledermauskot ein bedeutendes Handelsgut.
Geruch und Geschmack, zum Beispiel von saisonalen Gewürzen, lösen in uns ganz unmittelbare Empfindungen und Erinnerungen aus. Was dabei vorgeht, ist auch chemisch interessant.
Eisen ist nach Sauerstoff, Silizium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste. Seine Entdeckung begründete die Eisenzeit, die in Westeuropa zwischen 1200 und 600 v. Chr. festlegt wird.