In den Medien ist viel vom Klimawandel die Rede. Damit meint man, dass man nach langjährigen Beobachtungen einen Trend erkennen kann: In manchen Gebieten wird es im Jahresdurchschnitt heisser und trockener, in anderen schmelzen Gletscher, und an wieder anderen Orten kommt es öfter als vor 50 Jahren zu Überschwemmungen.
„Klima“ – das durchschnittliche Wetter über Jahrzehnte
Daten über Temperatur, Niederschläge oder Sonnenscheindauer werden seit vielen Jahren auf der ganzen Welt gesammelt – zum Beispiel, um Wettervorhersagen zu erstellen. Daraus kann man Durchschnittswerte für einen Monat, ein Jahr oder noch längere Zeiträume berechnen, aber auch Schwankungen und Rekorde aufzeichnen. Standardmässig betrachtet man jeweils einen Zeitraum von 30 Jahren, um das Klima eines Ortes zu beschreiben. So kann das Klima verschiedener Regionen miteinander verglichen werden.
In der Schweiz haben wir ein gemässigtes Klima mit vier Jahreszeiten und regelmässigen Niederschlägen. Im Sommer kann es in tieferen Lagen Hitzewellen mit 30–35°C geben, im Winter Schnee und Temperaturen unter 0°C. In den Bergen sind die Temperaturen generell niedriger.
